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Rückblick Jahreshauptversammlung am 24. April 2018

15 Jahre City-Management – Neue Beitragsordnung – Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt

Die Projekte des City-Management Kempten haben sich im Laufe der Jahre zu etablierten Veranstaltungen entwickelt und tragen dazu bei, dass Kempten als junge und attraktive Stadt gilt, betont Oberbürgermeister Thomas Kiechle in seiner Begrüßungsrede an die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung, die am 24. April 2018 im Parktheater Kempten stattfand.

OB Kiechle bedankte sich bei der Vorstandschaft und der Geschäftsstelle des City-Management für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit, die Kreativität und das herausragende Engagement. Er bedankte sich bei Katinka Zimmer, die seit mittlerweile einem Jahr die Geschäftsstellenleitung des Vereins innehat, für die guten Impulse, die sie in ihrem ersten Jahr bereits gesetzt hat. Zu der guten Stellung, die Kempten im Deutschlandweiten Vergleich hat, nennt er die kürzlich veröffentlichte GfK-Studie, nach der Kempten in Hinblick auf den Einzelhandelsumsatz pro Bürger auf dem 8. Platz landete. Kiechle betonte, dass, nur wenn Kultur, Tourismus und Wirtschaft gleichermaßen einen Beitrag dazu leisten würden, Kempten seine herausragende Stellung beibehalten könne.

In Bezug auf den von Christian Martinsohn, 1. Vorsitzender des City-Management, erwähnten Artikel bezüglich der Entwicklung des Fenepark und dem Gewerbegebiet Ulmer Straße erklärte Kiechle, dass noch keine Entscheidung getroffen wurde und dass trotz der Notwendigkeit, bei gewissen Entwicklungen mitzugehen, der Einzelhandel in der Innenstadt stets geschützt würde. Trotz aller Herausforderungen sehe er zuversichtlich in die Zukunft, die Rahmenbedingungen seien gut, sagte Kiechle. Dabei ging er auf die hohe Dynamik und Wirtschaftskraft der Region ein und erwähnte gleichzeitig, dass die Verwaltung teilweise an die Grenzen des Machbaren komme.

Ein gutes Fundament, das durch starke Solidargemeinschaften wie das City-Management Kempten mit den inzwischen ca. 180 Mitgliedern geschaffen wird, sei unerlässlich, um sich diesen Verantwortungen zu stellen.


„Fest für alle“ beim Stadtfest Kempten und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen – Neue Erfolge etablierter Veranstaltungen – „Zukunftswerkstatt Kempten“ 

Christian Martinsohn ging als 1. Vorsitzender des Vereins auf das 15-jährige Jubiläum des City-Management ein und ehrte in diesem Zuge Elke Roßmanith, die seit 10 Jahren für den Verein tätig ist. Anschließend überließ er das Feld der Geschäftsstellenleiterin Katinka Zimmer, die mit einem Jahresrückblick die Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren ließ. Sie beschrieb dabei insbesondere ihre persönlich gewonnen Erfahrungen und Erlebnisse im ersten Jahr als Geschäftsstellenleitung.

In Bezug auf den Tag der Musik hob sie hervor, dass diese Charity-Veranstaltung viel Engagement aller Beteiligten bedeute und dank der Unterstützung durch die Service Clubs seit zwei Jahren die Spendensumme deutlich gesteigert werden konnte. Sie dankte ebenfalls den Musikerinnen und Musikern, die ihre Freizeit opfern und auf eine Gage verzichten, um die Veranstaltung zu ermöglichen, wodurch im letzten Jahr knapp über 13.000 € Spendengelder gesammelt werden konnten.

Weiter betonte Frau Zimmer, dass der organisatorische und finanzielle Aufwand für das Stadtfest wieder zugenommen habe und weiter zunehmen wird, da für das kommende Stadtfest beispielsweise Betonpoller angeschafft werden müssen und ein Schleusenkonzept zur Besucherlenkung ausgearbeitet wird sowie Schulungsangebote genutzt werden sollen.
Zudem wird das „Fest für Alle“, das im Rahmen der 200-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Kempten stattfindet, als Veranstaltung am Vorabend in das Stadtfest integriert.

Im Rückblick erwähnte Katinka Zimmer speziell die Veranstaltung Das Allgäu packt´s, in welche dieses Jahr wieder vermehrt Engagement gesteckt wurde. Das City-Management hatte nicht nur die Bürger dazu aufgerufen, fleißig Päckchen zu packen, sondern erstmals auch speziell Mitglieder des Vereins, welche dem Aufruf zahlreich nachkamen. Besonders erfreulich waren die Großspenden des Parktheaters, das die Einnahmen aus seiner Benefizveranstaltung N(aid)life mit über 6.000 Euro an die Aktion spendete, sowie der Sparkasse Allgäu, die die Transportkosten i.H.v. 1.500 Euro übernahm.

Für das kommende Jahr hat das City-Management gemeinsam mit dem BDS eine spannende Seminar- und Fortbildungsreihe organisiert, die „Zukunftswerkstatt Kempten“. Katinka Zimmer rief die Mitglieder dazu auf, dieses Angebot zu nutzen, das sich z.B. mit Themen wie Diebstahlprävention, der neu in Kraft tretenden Datenschutzgrundverordnung oder dem Azubi-Knigge beschäftigt.


Satzungsänderungen – neue Beitragsordnung

Eine wichtige Entscheidung für die kommenden Jahre wurde in Bezug auf die Beitragsordnung getroffen. Aufgrund der mittlerweile seit 2003 geltenden Beitragsordnung und des Anstiegs der allgemeinen Kosten um ca. 20 Prozent gemäß des Verbraucherpreisindex, hatte sich der Vorstand schon im Rahmen einer Klausurtagung ausführlich mit diesem Thema beschäftigt. In der Jahreshauptversammlung bestätigten die Mitglieder des City-Managements die von Christian Martinsohn und Katinka Zimmer vorgestellte neue Beitragsordnung. Herr Martinsohn betonte, dass die übersichtlichere Darstellungsweise auch zur Neu-Akquise von Mitgliedern beitragen werde.

Außerdem wurden kleine Anpassungen an der Satzung des Vereins vorgenommen, die aufgrund aktueller Vorkommnisse ins Auge rückten. Viele Wechsel im Vorstand veranlassten die Geschäftsstelle und den Vorstand zu diesem Vorschlag. Herr Martinsohn bedauerte in diesem Zuge den Weggang von Dirk Koehler, der nicht mehr als Hoteldirektor für das bigBOX-Hotel tätig sei, außerdem den Weggang von Philipp Kretzer, der bedingt durch eine Konzernvorgabe die Mitgliedschaft im City-Management Kempten e.V. kündigen musste, und weist auf den Erziehungsurlaub von Ekaterina Avdosyeva hin, die noch bis Anfang Juni von Katharina Reiser vertreten werde.

Zum Ende der Veranstaltung wies Katinka Zimmer nochmals auf das 15-jährige Bestehen des Vereins hin und zeigte dazu einen Zeitungsartikel aus 2013, wozu Dr. Richard Schießl auf ihre Bitte hin „als Zeitzeuge“ von diesem damals recht schwierigen Start berichtete und Anekdoten zum Besten gab.

 

Herzlichen Dank an unsere Mitglieder für Ihr Kommen, dem Parktheater Kempten für die Gastfreundschaft in ihren Räumlichkeiten sowie dem Allgäuer Brauhaus, Allgäuer Alpenwasser und der Konditorei Wipper, die für das leibliche Wohl gesorgt haben.